Trier. Mit der fünften Veranstaltung der Reihe „Regionale Stärken stärken“, die gemeinsam mit dem Medien- und IT-Netzwerk der Region Trier (MITT) am Vormittag in den Räumlichkeiten der Entwicklungsgesellschaft Petrisberg (EGP) in Trier durchgeführt wurde, setzt die rheinland-pfälzische Landesregierung den Dialog mit den fünf Medien- und IT-Regionen im Land über Stärken und Zukunftsvisionen fort.
Als Leitfaden diente die von der Multimediainitiative rlpinform in der Zentralstelle für IT- und Multimedia in Auftrag gegebene „Follow-Up-Studie zur Entwicklung des Medien-und IT-Standorts Rheinland-Pfalz“ des Instituts zur Modernisierung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen GmbH (IMO), die die aktuellen Entwicklungen des Medien- und IT-Standorts Trier / Luxemburg aufzeigen.
„Die Medien- IT- und Kreativbranche (MIK) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem immer wichtiger werdenden Standbein in der Stadt Trier entwickelt. So ist die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Trier von 2003 bis 2008 um rund sechs Prozent angewachsen“, hob der Trierer Wirtschaftsdezernent Thomas Egger in seinem Grußwort hervor. Beste Aussichten würden der „Medien-, IT- und Kreativwirtschaft“ hier insbesondere in den Bereichen IT/Internet sowie Printmedien bescheinigt.
Vorgestellt wurde die Follow-Up-Studie von Prof. Hajo Weber, Leiter des IMO-Instituts. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Entwicklungsschwerpunkte und Ideen in die Diskussion einzubringen.
Dabei standen die Chancen des Standortes Trier / Luxemburg genauso im Vordergrund wie die Fragen, wie, wann und wo IT-Dienstleister und medienaffine Teilnehmer einen konkreten Beitrag zur Weiterentwicklung erbringen können.
„Gerade in der Region Trier / Luxemburg ist es spannend zu sehen, welch starke Anziehungskraft durch das von der Landesregierung geförderte Medien- und IT-Netzwerk Trier (MITT), mittlerweile ausgeht: Fünf Firmen aus Luxemburg sind bereits selbst Mitglieder im Verbund aus Medien- und IT-Unternehmen geworden. Dadurch wird es für Unternehmen in der Region Trier leichter, Neukunden im Nachbarland zu akquirieren. Diese Entwicklung und die wissenschaftliche Analyse der Follow-Up-Studie zum Medien- und IT-Standort belegen, dass wir in den letzten Jahren an den richtigen Stellen gefördert haben.
Wir werden die Anregungen und Hinweise aus der Veranstaltung über die Zukunftsperspektiven und Entwicklungspotenziale sowie die Handlungsempfehlungen der Region aufnehmen“, sagte der Ministerialdirektor Jürgen Häfner, Leiter der Zentralstelle für IT und Multimedia im Ministerium des Innern und für Sport.
Ansprechpartner:
David B. Freichel, Ministerium des Innern und für Sport (Stellv. Pressesprecher)
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